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Im Rahmen des Deutschlandjahres
in Japan wurde auch eine deutsche Kreativ-Botschafterin nach Japan
eingeladen. Sechs Wochen lang war die Düsseldorfer Künstlerin Christel Hasenbeck auf Tournee quer durch Japan und begeisterte hunderte Japaner mit dekorativer Malerei.

Bauernmalerei heißt eine bestimmte Stilrichtung der dekorativen Malerei, der hier zu Lande oft mit Skepsis begegnet wird, durchaus aber Fanpotenzial hat. Christel Hasenbeck widmet sich in ihrem Düsseldorfer Atelier seit langem dieser faszinierenden Technik und hat seither weit über 3.000 Japanerinnen in Deutschland dafür begeistern können. Im Rahmen des Deutschlandjahrs in Japan, für das der deutsche Bundespräsident Horst Köhler und Kronprinz Naruhito von Japan die Schirmherrschaft übernommen haben, reiste die Künstlerin im Auftrag des Goetheinstituts von Mitte Mai bis Ende Juni nach Japan, tourte dort durch insgesamt elf Großstädte und lehrte in zahllosen Workshops die Kunst der dekorativen Malerei.
Entgegen der Konjunktur
Unterstützt wurde die Kreativ-Botschafterin durch das japanische Hobby-Unternehmen Sun-K, und die Seminare waren samt und sonders bis auf den letzten Platz ausgebucht, von A wie Amagasaki bis U wie Uji. Die enorme Resonanz kam auch durch Hasenbecks Netzwerk ehemaliger Schülerinnen zu Stande, die heute wieder im Land der aufgehenden Sonne leben. In Japan findet der „deutsche Stil“ der dekorativen Malerei ausgesprochen großen Anklang generell.

